#LWIPCGN-70: Interne Kanban Ausbildung – Wie jetzt?

Lukas Schmidt stellt uns sein Konzept zur internen Kanban Ausbildung für Kanban Initiativen und deren Begleitung vor.

Lukas hat ein sehr ausgefeiltes Konzept zur Begleitung von Kanban-Initiativen aufgebaut, das auch bereits die ersten Feuerproben im Konzernumfeld hinter sich hat.

Am 14.06. gabt es nicht nur die Gelegenheit, dieses Konzept kennen zu lernen, sondern vor allem auch die unterschiedlichen Ausbildungsaspekte zu diskutieren und Erfahrungen dazu auszutauschen.

Der  Vortrag hatte nicht nur viel – und wertvollen – Inhalt, auch die Visualisierung von Lukas war „a thing to remember“.

 

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#LWIPCGN 69: Kanban-Metriken zur Steuerung von Projekten – Was? Wann? Wie?

Gerade die Kanban-Themen „Manage den Arbeitsfluss und lass sich die Menschen darum herum sich selbst organisieren“,  „Manage Flow“ und „Verbessere den Prozess auf Basis der wissenschaftlichen Methode“ haben viel mit dem ZDF (Zahlen, Daten, Fakten) und den Ergebnissen des Bereiches „Messen, Zählen, Wiegen“ zu tun.

Am 10.05.2017 haben wir uns anhand der folgenden kurzen Praxisberichte unterschiedliche Möglichkeiten Kennzahl im Kanban-Umfeld zu erheben und auszuwerten angesehen:

  • Harald Schlüter berichtete über seine Implementierung mit Kanbanize.
  • Michael Mahlberg stellte in einem Praxisbericht eine Papierboard/Excel-Implementierung und eine webbasierte Implementierung von Emily Webber vor.
  • Thomas Epping zeigte uns die Verwendung von Häufigkeitsverteilungen von Durchlaufzeiten in der Praxis und brachte uns dabei unter anderem seine Vorüberlegungen, die Auswertung von JIRA-Daten in Excel und unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten näher.
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“Kanban-Praktiken für klassisches Projektmanagement” auf der 68. LWIPCGN

Auf der 68. Veranstaltung der Limited WIP Society Cologne haben wir erneut im Lean Coffee Modus ergänzt um eine Fishbowl Community-Wissen zusammentragen können.

Gleich in mehreren Sessions wurde das Thema „Zusammenspiel von festen Terminen mit den Kanban-Prinzipien“ behandelt, aber auch Themen wie die faktische Machbarkeit und der Umgang mit verteilten Teams haben ihren Raum bekommen. Ein spannender Hinweis zum Arbeiten mit elektronischen Boards kam noch von Tim Klein – mittlerweile gibt es mit U-Pointer Lösungen für interaktive Beamer für deutlich unter 1.000€

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Agile Transformation, Leftshifting, New Work – Wann und wie passt Kanban? auf dem 67. Treffen der Limited WIP Society Cologne

Je nach Unternehmenskontext werden die aktuell durch den Markdruck notwendigen Änderungen zwar unter leicht unterschiedlichen Begriffen – Agile Transformation, Leftshifting, New Work oder teilweise auch Digitalisierung –  geführt, aber einige Dinge sind ihnen durchaus gemein.

Je nach Reife der Unternehmen sind hier unterschiedliche Ansätze gefordert und die Kanban Methode liefert hier für unterschiedliche Reifegrade unterschiedliche Werkzeuge.

IMG_0929Am 08.03. haben wir einen Blick auf die Theorie der unterschiedlichen Systeme nach Reifegrad geworfen und vor allem in einer sehr ausführlichen Fallstudie von  Christian Bär aus der Agilen Transformation eines Werbeagentur gesehen, dass man bereits mit Proto-Kanban in einigen Fällen deutliche Ergebnisse erzielen kann.

Bereits während der Vorstellung der Fallstudie wurde intensiv über die unterschiedlichen Aspekte einer solchen Transformation diskutiert und es wurden die vor und Nachteile möglicher Ansätze erörtert. In der anschließenden allgemeinen Diskussion haben wir dann aus den verschiedenen Sichten Licht auf das Dickicht der unterschiedlichen Themen geworfen und die Pfade zum Wandel ein bisschen genauer beleuchtet.

Viele Grüße

Harald, Matthias, Michael
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„Failure Stories – was kann alles schief gehen bei Kanban-Initiativen?“ auf der 66. LWIPCGN

Nach einigen Frontalvorträgen in letzter Zeit haben wir auf der 66. Veranstaltung der Limited WIP Society Cologne diesmal wieder Community-Wissen zusammentragen können.

Die Teilnehmer waren aufgerufen ihre „Failure Stories“ bei der Einführung oder Anwendung von Kanban mitzubringen. Aus  Fehlern lernt man, sagt man. Und in der Tat, es gab an diesem Abend einiges zu lernen.
Wer, wie ich, befürchtet hatte, dass bestimmt kaum jemand über eigene Fehler berichten möchte, wurde eines Besseren belehrt. Schnell füllte sich das Board mit einer großen Anzahl sehr konkreter Failure Stories.
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Im Lean Coffee Modus diskutieren wir über sechs der insgesamt dreizehn vorgeschlagenen Geschichten. Nach einer kurzen Einleitung durch den „Berichterstatter“ diskutierten wir über Gründe und Lösungsansätze.

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Die abschließende Feedbackrunde ergab ein rundum positives Stimmungsbild. Alle konnten etwas mitnehmen. Bemerkenswert war, dass viele der Probleme eher nicht die falsche Anwendung von Kanbanpraktiken als Ursache hatten. Viel mehr hatten viele der Stories gemein, dass kulturelle Aspekte vernachlässigt wurden oder aber die von der Kanban Initiative Betroffenen nicht ausreichend abgeholt und beteiligt worden waren.

 

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Lean Business Agility – Klaus Leopold auf der 65. LWIPCGN

Am 11.01.2017 hielt Klaus einen interessanten Vortrag über Lean Business Agility.

Vielen Dank noch mal  an Klaus Leopold für seinen Vortrag bei uns am 11.01.2017.

Die Folien gibt es unter: https://dl.dropboxusercontent.com/u/8554780/tmp/1701-11-LWS-Cologne-Lean-Business-Agility.pdf

Ansonsten hier Klaus‘ eigene Worte zum Vortrag:

c16l9ilxaamp8raWenn man in Richtung hoher Team-Performance optimiert, bekommt man hohe Team-Performance. Das klingt ja super! Ist es aber leider nicht. Hohe Team-Leistung führt zu geringer System-Leistung was zur Folge hat, dass die Leistung dem Kunden gegenüber abnimmt. Das ist nicht so gut, denn unterm Strich werden die Gehälter vom Kunden bezahlt und nicht von hoch performanten Teams.

Genau dieser Teamfokus ist auch der Grund, warum viele agile Initiativen zu keiner Verbesserung der Unternehmensleistung führen. Im besten Fall sieht man bei team-zentrierten Verbesserungsinitiativen keine Veränderung auf Unternehmensebene, im Normalfall wird die Leistung sogar schlechter. Lokale Optimierung führt zu globaler Suboptimierung! 

In dieser Session zeige ich, warum man versuchen soll, lokale Optimierung zu vermeiden. Ich zeige auch anhand eines Beispiels, wie man die Agilität teamübergreifend in der Organisation etabliert ohne dabei die Teams bei ihrer Arbeit zu stören. Das Schöne bei diesem Ansatz ist, dass er nahtlos am Ist-Zustand der Organisation anknüpft.

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Ist ESP das Kanban 2.0??? – Das 64. Treffen der Limited WIP Society Cologne

In beachtlich großer Runde haben wir uns im Dezember-Treffen dem Thema ESP – Enterprise Services Planing gewidmet.

Als Basis für unsere Diskussion diente dabei die bei Slideshare verfügbare Keynote von der Lean Kanban Southern Europe 2015 von David Anderson.

 

Gemeinsam haben wir uns durch die Folien gearbeitet und uns einen Überblick über die Inhalte und Zusammenhänge verschafft.

Kurz zusammengefasst zielt ESP als Management-Werkzeug darauf ab die Services eines Unternehmens „Fit For Purpose“ zu machen, Risiken zu berücksichtigen und zu behandeln und Nachfrage und Kapazität des Unternehmens in ein Gleichgewicht zu bringen. Ein wichtiger Baustein von ESP sind dabei die Kanban Systeme der einzelnen Services des Unternehmens.

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Am Thema Interessierten seih noch die Videoaufzeichnung einer weiteren Keynote von David zum Thema (diesmal von der Lean Kanban Central Europe 2015) empfohlen.

Im Januar freuen wir uns dann auf Klaus Leopold, der uns unter dem Titel „Lean Enterprise Agility“ seine Ideen zur teamübergreifenden Optimierung von Services eines Unternehmens schildern wird. Zur Anmeldung zu dieser Veranstaltung geht es hier.

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Portfolio Kanban als Thema auf dem 63. Treffen der #LWIPCGN

Dieses Mal zur Abwechslung ein kurzer Bericht aus zweiter Hand…

Passend zum Thema wurden in der Diskussion mannigfaltigste Varianten behandelt, wie das Thema verstanden werden kann.

Nach dem Initialvortrag der eine Variante vorstellte Portfolio-Kanban sogar Tool-unterstützt zu etablieren und die Lücke zwischen Präsentationsmitteln und Arbeitsmitteln zu schließen wurden viele konkrete Erfahrungen aus den Einführungen von Varianten des Portfolio-Managements aus den letzten Jahren geteilt.

Die Bandbreite der unterschiedlichen Sichten ging dabei von Ansätzen mit einer Betrachtung von Details auf der Ebene von Stunden und Minuten im Konzern-Umfeld bis hin zu Ansätzen in denen das Portfolio-Management sich „nur“ in den Absprachen der Product-Owner widerspiegelte.

Wie die Einzelnen Ansätze dabei weg gekommen sind kann ich leider nicht berichten, da ich nicht selber beim Event war – und um diese Details noch mitzuschreiben war die Diskussion zu lebendig… 😉

Cheers

Michael

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Eine Fallstudie zur Einführung von Kanban – Das 62. Treffen der Limited WIP Society Cologne

Bei unserem Treffen am 12. Oktober 2016 durfte ich vor der Rekordkulisse von 20 Teilnehmern darstellen, wie wir Kanban im von mir gecoachtem Lean Software Services (LSS) Team bei der codecentric in Solingen eingeführt haben.

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Das LSS Team entwickelt und betreut Individualsoftware für eine ganze Reihe von Kunden. Dabei kümmert sich das Team nach der initialen Erstellung der Applikationen auch um ihre Pflege und Weiterentwicklung.

Auslöser für die Überlegungen in Richtung Kanban waren einige Schwachstellen, die wir in einer der regelmäßig durchgeführten Team-Retrospektiven identifiziert hatten. Kanban erschien mir auf den ersten Blick als ein sehr passender Ansatz zur Verbesserung.

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In der Folge habe ich eigene Erfahrungen, Anregungen aus Büchern  und Artikeln als Basis genommen, um unterstützt durch Diskussionen mit Kollegen ein Vorgehen zur Einführung von Kanban im LSS Team zu entwickeln. Empfohlen seih hier insbesondere das sich intensiv mit Change Management Aspekten auseinandersetzende Buch „Kanban in der IT“ von Klaus Leopold und Siegfried Kaltenecker.

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Um eine gemeinsame Basis für Diskussionen im Team zu schaffen, habe ich dem Team Kanban Grundlagen vermittelt. Die Kanban Simulation featureban von Mike Burrows,die wir auch bei der LWIPCGN schon gespielt hatten, bietet ein sehr geeignetes Mittel die Kanban Praktiken nicht nur theoretisch darzustellen sondern sie spielerisch zu erleben.

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Darauf aufbauend konnten wir mit der Klärung unterschiedlicher grundlegender Punkte wie z. B. Ziele und Rahmenbedingungen im Team fortfahren.

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Wir stellten uns die Frage „Wieso Kanban?“ und betrachteten in diesem Zusammenhang auch Risiken und mögliche Ängste der Teammitglieder. Am Ende dieses Workshops stand das gemeinsames Commitment des Teams: „Wir versuchen es mit Kanban!“.

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Im Systemdesign Workshop haben wir uns zunächst auf ein paar grundlegende Prinzipien für das Systemdesign geeinigt.

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Diese Prinzipien im Hinterkopf behaltend haben wir dann über einen mehrstufigen Prozess unser initiales Systemdesign erstellt.

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Mit Hilfe der Ergebnisse des Systemdesignworkshops konnte ich im Anschluss daran die erste Version des Kanbanboards erstellen und wir konnten diese in Betrieb nehmen.

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Fortlaufende Verbesserung und nach ungefähr zwei Monaten ein gezielter Workshop zur Verbesserung unseres Systems haben zu einem überarbeiteten Board geführt.

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Ein Fazit

Kanban hilft dem Team und macht Spaß. Es gibt immer wieder Optimierungs- und Verbesserungsideen. Erfreulicherweise kommen diese in der Regel direkt aus dem Team. Bei den Messungen tun wir uns noch etwas schwer aber wir bleiben dran. Aktuell ist in Diskussion ein elektronisch Board ergänzend oder vielleicht sogar als Ersatz für das Whiteboard einzuführen.

Der Aufwand und die Dauer für die initiale Einführung des Kanbansystems hat sich im vorliegenden Fall in Grenzen gehalten. Die Vorbereitungsphase hat ca. 2 Wochen in Anspruch genommen. Danach haben wir dann im Rahmen von ungefähr zwei weiteren Wochen die Kanban Grundlagen, die organisatorische Klärung im Team und den Systemdesignworkshop durchgeführt. Für die Teammitglieder bedeutete dies jeweils ca. 8 Stunden Training, Workshop und Diskussionen. Mit den Ergebnissen konnte ich im Anschluss daran innerhalb von zwei Tagen das initiale Boarddesign erstellen und in der Folgewoche (also nach insgesamt fünf Wochen) konnten wir unser System in Betrieb nehmen.

Vielen Dank an alle Teilnehmer für die sehr interessanten Diskussionen während und nach meinem Vortrag. Das Thema Kanban Einführen scheint einen Nerv getroffen zu haben. Wir planen für eins unserer nächsten Treffen hierzu eine vertiefende Folgeveranstaltung.

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Eine Fallstudie und sechs Fallbeispiele zu Kanban und den Kanbanpraktiken – Das 61. Treffen der Limited WIP Society Cologne

Beim 61. Treffen der Limited WIP Society Cologne haben uns Thomas und Thomas mit zwei interessanten Vorträgen beglückt.

Thomas Schrader hat von der Reise seines Teams von aus einem eher undefinierten Entwicklungsprozess in die Agile Welt mit Scrum und Kanban berichtet.

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Seine Folien findet ihr hier: chaos2agile.

Im zweiten Vortrag hat uns Thomas Epping Fallbeispiele aus seinem Projektalltag zu den sechs Kanbanpraktiken vorgestellt.

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Besonders spannend war es hier, zu sehen wie konkret sich die einzelnen Praktiken tatsächlich mit Techniken (und Technik 🙂 ) umsetzen lassen. Zu sehen, wie zum Beispiel die Einführung einer Feedback-Schleife ( explizite Praktik ) durch die Nutzung einer anderen Praktik – nämlich der Visualisierung – für alle greifbar wird lieferte einen zusätzlichen Erkenntnisgewinn für die Teilnehmer. Wir könnten hier noch weit ins Detail gehen, aber das würde den Umfang dieses Beitrags sprengen.

Weitere Details erzählen euch die beiden Thomasse (@thomasepping und Thomas Schrader) bestimmt gerne im persönlichen Gespräch.

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