Eine Fallstudie zur Einführung von Kanban – Das 62. Treffen der Limited WIP Society Cologne

Bei unserem Treffen am 12. Oktober 2016 durfte ich vor der Rekordkulisse von 20 Teilnehmern darstellen, wie wir Kanban im von mir gecoachtem Lean Software Services (LSS) Team bei der codecentric in Solingen eingeführt haben.

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Das LSS Team entwickelt und betreut Individualsoftware für eine ganze Reihe von Kunden. Dabei kümmert sich das Team nach der initialen Erstellung der Applikationen auch um ihre Pflege und Weiterentwicklung.

Auslöser für die Überlegungen in Richtung Kanban waren einige Schwachstellen, die wir in einer der regelmäßig durchgeführten Team-Retrospektiven identifiziert hatten. Kanban erschien mir auf den ersten Blick als ein sehr passender Ansatz zur Verbesserung.

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In der Folge habe ich eigene Erfahrungen, Anregungen aus Büchern  und Artikeln als Basis genommen, um unterstützt durch Diskussionen mit Kollegen ein Vorgehen zur Einführung von Kanban im LSS Team zu entwickeln. Empfohlen seih hier insbesondere das sich intensiv mit Change Management Aspekten auseinandersetzende Buch „Kanban in der IT“ von Klaus Leopold und Siegfried Kaltenecker.

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Um eine gemeinsame Basis für Diskussionen im Team zu schaffen, habe ich dem Team Kanban Grundlagen vermittelt. Die Kanban Simulation featureban von Mike Burrows,die wir auch bei der LWIPCGN schon gespielt hatten, bietet ein sehr geeignetes Mittel die Kanban Praktiken nicht nur theoretisch darzustellen sondern sie spielerisch zu erleben.

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Darauf aufbauend konnten wir mit der Klärung unterschiedlicher grundlegender Punkte wie z. B. Ziele und Rahmenbedingungen im Team fortfahren.

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Wir stellten uns die Frage „Wieso Kanban?“ und betrachteten in diesem Zusammenhang auch Risiken und mögliche Ängste der Teammitglieder. Am Ende dieses Workshops stand das gemeinsames Commitment des Teams: „Wir versuchen es mit Kanban!“.

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Im Systemdesign Workshop haben wir uns zunächst auf ein paar grundlegende Prinzipien für das Systemdesign geeinigt.

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Diese Prinzipien im Hinterkopf behaltend haben wir dann über einen mehrstufigen Prozess unser initiales Systemdesign erstellt.

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Mit Hilfe der Ergebnisse des Systemdesignworkshops konnte ich im Anschluss daran die erste Version des Kanbanboards erstellen und wir konnten diese in Betrieb nehmen.

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Fortlaufende Verbesserung und nach ungefähr zwei Monaten ein gezielter Workshop zur Verbesserung unseres Systems haben zu einem überarbeiteten Board geführt.

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Ein Fazit

Kanban hilft dem Team und macht Spaß. Es gibt immer wieder Optimierungs- und Verbesserungsideen. Erfreulicherweise kommen diese in der Regel direkt aus dem Team. Bei den Messungen tun wir uns noch etwas schwer aber wir bleiben dran. Aktuell ist in Diskussion ein elektronisch Board ergänzend oder vielleicht sogar als Ersatz für das Whiteboard einzuführen.

Der Aufwand und die Dauer für die initiale Einführung des Kanbansystems hat sich im vorliegenden Fall in Grenzen gehalten. Die Vorbereitungsphase hat ca. 2 Wochen in Anspruch genommen. Danach haben wir dann im Rahmen von ungefähr zwei weiteren Wochen die Kanban Grundlagen, die organisatorische Klärung im Team und den Systemdesignworkshop durchgeführt. Für die Teammitglieder bedeutete dies jeweils ca. 8 Stunden Training, Workshop und Diskussionen. Mit den Ergebnissen konnte ich im Anschluss daran innerhalb von zwei Tagen das initiale Boarddesign erstellen und in der Folgewoche (also nach insgesamt fünf Wochen) konnten wir unser System in Betrieb nehmen.

Vielen Dank an alle Teilnehmer für die sehr interessanten Diskussionen während und nach meinem Vortrag. Das Thema Kanban Einführen scheint einen Nerv getroffen zu haben. Wir planen für eins unserer nächsten Treffen hierzu eine vertiefende Folgeveranstaltung.

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Eine Fallstudie und sechs Fallbeispiele zu Kanban und den Kanbanpraktiken – Das 61. Treffen der Limited WIP Society Cologne

Beim 61. Treffen der Limited WIP Society Cologne haben uns Thomas und Thomas mit zwei interessanten Vorträgen beglückt.

Thomas Schrader hat von der Reise seines Teams von aus einem eher undefinierten Entwicklungsprozess in die Agile Welt mit Scrum und Kanban berichtet.

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Seine Folien findet ihr hier: chaos2agile.

Im zweiten Vortrag hat uns Thomas Epping Fallbeispiele aus seinem Projektalltag zu den sechs Kanbanpraktiken vorgestellt.

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Besonders spannend war es hier, zu sehen wie konkret sich die einzelnen Praktiken tatsächlich mit Techniken (und Technik🙂 ) umsetzen lassen. Zu sehen, wie zum Beispiel die Einführung einer Feedback-Schleife ( explizite Praktik ) durch die Nutzung einer anderen Praktik – nämlich der Visualisierung – für alle greifbar wird lieferte einen zusätzlichen Erkenntnisgewinn für die Teilnehmer. Wir könnten hier noch weit ins Detail gehen, aber das würde den Umfang dieses Beitrags sprengen.

Weitere Details erzählen euch die beiden Thomasse (@thomasepping und Thomas Schrader) bestimmt gerne im persönlichen Gespräch.

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„Kanban Guide?“ Ein Betrachtung des „Essential Kanban Condensed“ Guide auf dem 60. Treffen der Limited WIP Society Köln

Form und Inhalt

Essential Kanban Condensed wurde im Mai diesen Jahres veröffentlicht. Autoren sind der „Kanbanerfinder“ David J. Anderson und Andy Carmichael (ein Kanban Certified Professional). Der Guide gibt auf 45 Seiten einen Überblick über die Basis der Kanban Methode und angrenzende Themen. Zusätzlich gibt es ein Umfangreiches Glossar, dass (Fach)Begriffe aus dem Kanbanland definiert und eine lange Liste an Literaturempfehlungen. Zunächst werden Kanbangrundlagen (Was ist Kanban, Kanban Values, Kanban Agendas, Kanban Prinzipien, Flow Systems und Kanban Pratiken) vorgestellt. Im Anschluss daran werden weiterführende Themen (Einführung von Kanban in Unternehmen, Rollen in Kanban, Forecasting und Metriken, Erweiterungsmöglichkeiten für den Einsatz von Kanban) vorgestellt. Abschließend gibt es ein paar Empfehlungen, wie sich der Leser weiter mit dem Thema Kanban auseinandersetzen kann. Einen guten Überblick vermittelt auch ein bei den London Lean Kanban Days aufgezeichnetes Video in dem Andy Carmichael das Buch vorstellt.

Vergleich  Scrum Guide / Kanban Guide

Während der Scrum Guide ganz offiziell den Anspruch hat die Methode zu definieren und zudem vorsätzlich frei verfügbar ist, ist der Kanban Guide eher ein kurzer Einblick und auch nur „noch“ kostenfrei Verfügbar – die Printversion kann schon heute gekauft werden. Der Verweis auf den noch erscheinenden „Vollständigen“ Kanban Guide macht deutlich, dass der Begriff „Condensed“ aus dem Namen des Guides tatsächlich Programm ist. Hier sind die Unterschiede sowohl von der Zielsetzung als auch vom Verteilungsmodell deutlich zu erkennen.

Inhaltliche Diskussion Kanban Guide

Dennoch werden alle relevanten Konzepte gestreift und es wird eine gute Zusammenfassung über im Zusammenhang mit Kanban relevante Themen zur Verfügung gestellt. Eine Anleitung wie man Kanban einführen und benutzen soll ist der „Condensed Guide“ aber auf keinen Fall. Das Buch wird von den Autoren auch als „white book“ bezeichnet. Ein „red book“ – der „vollständige” Kanban Guide – ist angekündigt, dass detaillierter auf die Themen eingehen soll.

Begleitende Diskussionen

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Stichworte zu den begleitenden Diskussionen

Während der Diskussion des „Condensed Guide” gab es wie immer viele interessante Begleitende Diskussionen – Die Stichworte und Links dazu haben wir hier kurz festgehalten.

 

 

 

 

 

 

 

Complex oder Einfach?

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Complex oder Einfach nach Jurgen Appelo (Management 3.0)

Zur Frage nach Komplexität hatte  Leo Korliakov noch spannende Erläuterungen nach Management 3.0 beizusteuern, die von ihm auch sehr nett visualisiert wurden.

 

 

 

 

 

 

 

Das Cynefin Modell

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Das Cynefin Framework

 

Einen anderen Blick auf die Frage, was Komplex und einfach bedeutet bietet das Cynefin Framework, das Harald Schlüter auf dem 40. Treffen der Limited WIP Society Cologne ausführlich vorgestellt hat.

 

 

 

 

 

Bis zum nächsten Mal

Harald und Michael

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Erfahrungsbericht Kanbaneinführung, Vortrag Kanban ohne Mandat und fünf Jahre Limited WIP Society Cologne – Die Themen auf dem 59. Treffen der #LWIPCGN

Auf dem 59. Treffen der Limited WIP Society Cologne konnten wir auch auch gleichzeitig auf das fünfjährige Bestehen der Limited WIP Cologne zurückblicken. Vor den Feierlichkeiten wollten wir uns aber zunächst noch zwei interessanten Themen/Vorträgen widmen.

Zunächst hat Wim uns von seinen Erfahrungen mit der Einführung von Kanban in einem IT-Operations Team berichtet. Seine Schilderung führte zu einer angeregten Diskussion. Das folgenden Flipchart kann dazu vielleicht als Gedankenstütze dienen:

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Im Anschluss an diesen Bericht und die rege Diskussion hat uns Thomas im ebenfalls auf eigenen Erfahrungen basierenden Kurzvortrag „Kanban ohne Mandat“ ein paar neue Denkanstöße geben können.

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Thomas betrachtet in diesem Vortrag, wie die Anwendung der Kanban Prinzipien dabei helfen kann, trotz fehlendem Mandat zur Einführung von Kanban nachhaltige Veränderungen zu erzielen.

Nach diesen beiden Vorträgen war es dann so weit. Die Sektflaschen wurden geöffnet, um auf das fünfjährige Bestehen der Limited WIP Society Cologne anzustoßen. Immerhin drei Gründungsmitglieder waren auch heute anwesend. In fünf Jahren mussten nur zwei Treffen ausfallen. Über 126 Mitglieder umfasst unsere Xing-Interessengruppe. Zwischen 4 und 13 Teilnehmer besuchen unsere monatlichen Treffen und ermöglichen, auch gerade aufgrund dieser in der Regel überschaubaren Größe, einen spannenden Austausch über Kanban in Theorie und in Praxis.

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Betrachte das Ganze – das Lean Software Development Prinzip #7 auf dem 58. #LWIPCG Treffen

Am 08. Juni 2016 haben wir uns mit dem siebten und letzten Prinzip des Lean Software Development: „Betrachte das Ganze“ (See the Whole im Original) beschäftigt.

Die Poppendieks beschreiben in Ihrem Buch nur zwei Werkzeuge – Messungen (Tool 21) und Verträge (Tool 22) – und das sind gerade Tools, die im agilen Umfeld eher umstritten sind.

Gleichzeitig ist das Thema ein großer Unterschied zwischen Lean und Agile – was für Möglichkeiten bieten sich also durch die Anwendung dieses Prinzips für unser tägliches Projektgeschäft?

Als Gedankenanker hier die Flipcharts, die unsere Diskussionen begleitet haben:

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Build integrity in – Thema auf dem 57. Treffen der #LWIPCGN

Das Thema am 11.Mai war das sechste Prinzip des Lean Software Developments: Baue Integrität ein (Build Integrity in).

Wir haben über das sechste Prinzip des Lean Software Developments diskutiert und unsere eigenen Beobachtungen zu den von den Poppendiecks beschriebenen Werkzeugen verglichen. Die Poppendiecks beschreiben in ihrem Buch vier Werkzeuge – Perceived Integrity (Tool 17), Conceptual Integrity (Tool 18), Refactoring (Tool 19) und Testing (Tool 20)

Als kleine Gedankenstütze hier die Flipcharts, die unsere Diskussionen begleitet haben.

 

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Empower the Team auf dem 56. Treffen Der Limited WIP Society Cologne

Befähige das Team (Empower the team)  – Das fünfte Prinzip des Lean Software Development

Im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe zum Lean Software Development haben wir uns diesmal das das fünfte Prinzip aus dem Buch der Poppendiecks „Befähige das Team (Empower the team)“ vorgenommen.

Die Poppendiecks beschreiben zu diesem Prinzip vier Werkzeuge – Self-Determination, Motivation, Leadership, Expertise  –, die verwendet werden können, um dieses Prinzip in der Praxis umzusetzen.

„Purpose“ (Zweck / Bestimmung) wird von den Poppendiecks als wichtige Basis für die Motivation der Teammitglieder in einem befähigtem Team genannt. Als eine Möglichkeit einem Team diese Bestimmung mitzugeben haben wir uns das Werkzeug „True North“ näher angesehen. Das folgende Foto fasst unsere Diskussion zusammen.

true north

Ein befähigtes Team benötigt aus Sicht der Poppendiecks „Leadership“ (Führung). Im Buch wird der „Master Developer“ als besonders befähigtes und erfahrenes Teammitglied beschrieben.  Wir haben diese „Person“ kontrovers diskutiert und unsere Ergebnisse auf dem folgenden Foto festgehalten.

the master developer

Unter dem Titel „The Light Side“ haben wir interessant Anekdoten aus dem Arbeitsalltag der Teilnehmer gesammelt und ausgetauscht. Das folgende Foto fasst diese postiven Erfahrungen kurz zusammen.

the light side

Zum Abschluss des Termin haben wir in der Runde noch eine Reihe von Literaturempfehlungen gesammelt:

  • Reinventing Organizations, Frederic Laloux
  • Turn the ship around, L. David Marquet
  • #Workout (Management 3.0), Jurgen Appelo
  • Scrum, The art of doing twice the work in half the time, Jeff Sutherland
  • Gung Ho, Kenneth Blanchard und Sheldon M. Bowles

Am 11.05 geht es dann weiter mit dem sechsten Prinzip des Lean Software Development „Build integrity in“.

 

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Liefere so {schnell|früh} wie möglich – was heißt das eigentlich im Lean Software Development (55. Treffen der LWS)

Auf dem 55. Treffen der Limited WIP Society Köln ging es um das Prinzip „Deliver as fast as possible“

Die eigentlich sehr spannende Frage, ob es eher um das schnell oder um das früh liefern geht wurde kurz behandelt, aber da die Auswirkungen für die konkreten Tools überschaubar schienen habe wir uns dann verstärkt mit den eigentlichen Werkzeugen beschäftigt.

Im folgenden kurz die Flipcharts vom Treffen, die zwar die überaus spannenden Diskussionen nicht vollumfänglich wiedergeben können, aber hoffentlich einen groben Einblick in die diskutierten Themen geben.

Pull Prinzip

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Notizen zum Tool „Pull-Prinzip“

Queueing Theory

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Notizen zum Tool „Queueing-Theory“

Cost of Delay

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Cost of delay – z.B: mit konkreten Produkten (gedruckte Handbücher) als Berechnungsgrundlage

 

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Cost of delay und CD3 (Cost of delay divided by duration)

 

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Verzögerungskosten bei der Codeverbesserung und eine „kleine“ Rechenübung zum Einfluss der Dauer der Erstellung auf den Gesamtertrag

 

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Verschiedene Betrachtungsweisen zu „Cost of delay“

 

 

Weitere Tools – dieses Mal zum Thema „Empower the team“ – auf dem nächsten Treffen am 13.04.

 

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Seeing Waste – Hauptpunkt aus dem 52 Treffen (Eliminate Waste – Verschwendung Vermeiden)

Wir haben uns insbesondere mit dem Werkzeug „seeing waste“ beschäftigt und zu den einzelnen von den Poppendieks benannten Verschwendungen Beispiele aus der Praxis identifiziert.

Lagerhaltung und zusätzliche Verarbeitung

„Lagerhaltung“ und „Zusätzliche Bearbeitung“

Verschwendung eins und zwei: Lagerhaltung und zusätzliche Verarbeitung

Als interessante Erkenntnis zum Thema „Lagerhaltung“ haben wir mitnehmen können, dass Arbeit an der Realisierung von Anforderungen so lange „partially done work“ darstellt und somit ggf. Verschwendung sein kann, bis das Ergebnis sich auch im produktiven Einsatz befindet.

 

Überproduktion und Transport

Überproduktion und Transport

Verschwendung drei und vier Überproduktion und Transport

Spannend war hier die Gleichsetzung von Transport mit Taskwechseln, die die Teilnehmer so zunächst nicht vermutet hatten, die sich aber im Gegensatz zu „Bewegung“ sehr gut herleiten lässt, wenn man den Ursprung im Produktionsbetrieb berücksichtigt.

 

 

Warten, Bewegung und Defekte

Warten, Bewegung und Defekte

Verschwendung fünf bis sieben: Warten, Bewegung und Defekte

Unter diesen drei Verschwendungen war insbesondere das aus der Produktion übertragene „Motion“ eine Herausforderung, da es schwer von Transport anzugrenzen ist. Da in der Produktion hier insbesondere das Bewegen des Werkstücks innerhalb eines Bearbeitungsschrittes gesehen wir erschließen sich dann aber doch auch hier beängstigend viele Möglichkeiten innerhalb von Wissensarbeit „Bewegung“ als Verschwendung zu beobachten.

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Lean Software Development kennen lernen – das 51. Treffen der Limited WIP Society CGN

Um dem Karnevalstreiben in der Kölner Südstadt am 11.11 aus dem Weg zugehen, trafen wir uns diesmal Ausnahmsweise an einem Donnerstag in der Bottmühle zur Auftaktveranstaltung unserer neuen Veranstaltungsreihe „Lean Software Development“.

Anhand eines Foliensatz führte Michael uns durch die sieben Prinzipien des „Lean Software Developments“, die Mary und Tom Poppendieck in ihrem 2003 erschienenen Buch „Lean Software Development – An Agile Toolkit“ vorstellen.

Slide #2013 Michael Mahlberg PRINZIPIEN DES LEAN SOFTWARE DEVELOPMENT EliminiereVergeudung Verstärke das Lernen Entschei...

Insgesamt werden im Buch neben den Prinzipien 22 Werkzeuge dargestellt, die zur Umsetzung der Prinzipien Anwendung finden können. Ein kurze Diskussion zu allen Werkzeugen diente dazu sich initial mit dem Thema „Lean Software Development“ vertraut zu machen. In folgenden Monaten wollen wir nach einander jedem der Prinzipien einen kompletten Abend widmen und an diesen Abenden dann Praxiserfahrungen der Teilnehmer zu den Prinzipien und Werkzeugen diskutieren. Zusätzlich wollen wir auch immer einen Blick darauf werfen, ob in den vergangenen 12 Jahren sich neue Sichtweisen auf die Prinzipien ergeben haben.

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