#86 – Featureban 2.2 – Die leichtgewichtige Kanban-Simulation

Seit wir uns die Version 1.0 von Featureban von Mike Burrows angesehen haben, ist ein bisschen Zeit in’s Land gegangen – es war auf unserem Treffen am 14.10.2015.

Inzwischen gibt es eine neue Version von Featureban, in die viele Erfahrungen aus der Community eingeflossen sind. Am 10.10. führte Thomas Epping durch diese neue Version der Simulation. Das Event war sowohl für Moderatoren und Coaches interessant (sie konnten sich ein Bild davon machen, wie Featureban die Praktiken von Kanban vermittelt) als auch für Kanban-Interessierte, die hier genau diese Praktiken in Aktion sehen konnten.

Anschließend blieb Zeit für den Abgleich von Erfahrungen und eine ausführliche Diskussion.

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#85 – Proto-Kanban und der Lackmus-Test – Erfolge von Kanban

Da Kanban für Wissensarbeiter einerseits zwar mehr ist als bunte Zettel an der Wand, andererseits aber – anders als viele agile Ansätze – kein Prozessmodell für die Arbeit an sich mitbringt, ist es gar nicht so leicht, den „Erfolg“ einer Kanban-Initiative zu messen.

Neben dem umfangreichen KMM (Kanban Maturity Model) gibt es seit geraumer Zeit den Kanban-Lackmus-Test und eine Unterscheidung unterschiedlicher Stufen von „Proto-Kanban“, also Kanban-Implementierungen, die noch nicht den vollen Umfang der Methode nutzen, aber dennoch schon viele Vorteile des Ansatzes realisieren.

Am 12.09. diskutierten wir unter Michael Mahlbergs Moderation genau diese unterschiedlichen Sichten, den Lackmus-Test und was man daraus alles ableiten kann.

Nach Sammlung der Ansichten der Teilnehmer ergab sich folgendes Bild zu „was versteht ihr unter Proto-Kanban“

Ideensammlung

wobei die grünen Ergänzungen sich in der anschließenden Konkretisierung ergaben.

Aus dem KMM wurden das Personal Kanban Board, das Aggregated Personal Kanban Board und das Team Kanban Board als Beispiele für Proto Kanban vorgestellt. Das Personal Kanban Board visualisiert die Arbeit des Einzelnen, das Aggregated Personal Kanban ist quasi eine Sammlung mehrerer Personal Kanban Boards und das Team Kanban Board visualisiert die Arbeit des Teams, d.h. Arbeit ist nicht mehr fest einem Teammitglied zugeordnet.

Wie aber kann man feststellen, ob man ein Proto Kanban Board hat? Anhand folgender Fragen des Kanban Lakmus Tests:

Fragen des Lakmus-Tests

Während sich der Sinn der Fragen 1-3 in der Diskussion schnell erschloss, taten wir uns mit der vierten Frage schwer. Auch die Erläuterung, dass es sich um ein (service delivery)-(business model)  handelt, führte nicht direkt zum allgemeinen Verständnis.

Ein länger besprochener Aspekt war die Einführung von Kanban. Hier gibt es Ansätze von Mike Burrows und David Anderson:

Einführung

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#84 – Versuch einer Landkarte der Welt von Kanban (Mitte 2018)

Seit der Entstehung von Kanban für Wissensarbeiter haben sich viele neue Dinge auf der Landkarte platziert. Wir haben geschaut, wo wir Kadenzen, ESP, KMM, die Agendas, neue Rollen und anderes verorten. Auch die Kanban Lens, die aktuellen Praktiken, die Aufteilung der Prinzipien in Service und Change, Upstream– und Discovery Kanban und das Konzept von Fitness for Purpose haben wir gemeinsam beleuchtet und auf die Landkarte gebracht. Zusätzlich haben natürlich auch alle Themen aus dem Universum der Lean Kanban University, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingebracht haben, ihren Platz auf dieser Momentaufnahme gefunden.

Anschließend blieb Zeit für den Abgleich von Erfahrungen und eine ausführliche Diskussion.

Landkarte

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#83 – Veränderungsschritte in Kanban-Initiativen entscheiden

Kanban ist ein Vorgehen, dass möglichst wenig Veränderungswiderstand auslösen will.

Zur Veranschaulichung dieser Philosophie nutzt David J. Anderson seit vielen Jahren eine Metapher von Bruce Lee: „Sei wie Wasser.“ Eine Kanban-Initiative besteht aus vielen Veränderungsschritten, die möglichst wie Wasser um Steine des Widerstands fließen. Möglichkeiten gibt es viele – an diesem Abend hat Thomas Epping eine Entscheidungshilfe vorgestellt: Welcher Veränderungsschritt ist zu welchem Zeitpunkt und aus welchem Grund (vermutlich) angemessen?

Der Vortrag war gleichzeitig ein Erfahrungsbericht; anschließend blieb Zeit für den Abgleich mit anderen Erfahrungen und eine ausführliche Diskussion.

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#82 – Kanban Boards – Don’t copy but be inspired

Normalerweise erstellen wir ein Board anhand des abzubildenden Arbeitsprozesses. Langweilig! Wir sind einmal den umgekehrten Weg gegangen und haben versucht, aus dem Design fertiger Boards auf den Prozess und die zugrunde liegenden Rahmenbedingungen zu schließen. Es war ein spannender Abend voller Entdeckungen!

Wir haben uns dabei insbesondere ein paar Boards angesehen, die Mattias Skarin zusammengestellt hat; ebenso aber auch weitere Boards, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer irgendwo in den Untiefen des Internets oder an einer Wand gefunden haben.

Real-World Kanban

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#81 – Scrum mit Kanban?! – „The Kanban Guide for Scrum Teams“

Auf Initiative der Scrum.org ist in Zusammenarbeit mit Mitgliedern der Kanban Community der Leitfaden „The Kanban Guide for Scrum Teams“ entstanden. Alexander Hardt ist Professional Scrum Trainer. Er hat sich den Guide im Detail angesehen und uns die Inhalte interaktiv vorgestellt. Im Anschluss an die Vorstellung haben wir uns ausreichend Zeit genommen, um über den Guide, Scrum und Kanban zu diskutieren.

PSK

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#80 – TWiG – Eine ganz neue Kanban-Simulation

Kanban-Simulationen gelten als der beste Weg, Kanban zu erlernen und zu verstehen.

Ganz neu in diesem Bereich ist TWiG von Klaus Leopold, mit dem er – wie er auf seinem Blog schildert – versucht, die Nachteile zu adressieren, die er bei den anderen Simulationen sieht. Wo sind Ähnlichkeiten und wo sind Unterschiede? Welche Simulation eignet sich in welcher Situation?

Nachdem wir bereits andere Simulationen im Programm hatten, haben sich Christian Bär und Stefan Koehler in Rekordzeit (TWiG war noch keine zwei Monate alt) mit der Simulation vertraut gemacht und sie auf dem 80. Treffen der Limited WIP Society Köln vorgestellt.

TWiG

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#79 – Zehn Missverständnisse in Bezug auf Kanban

Kanban ist in aller Munde. Leider kommt es bei der Einführung und Anwendung von Kanban immer wieder zu Missverständnissen. Lukas Schmidt hat zehn aus seiner Sicht häufig in der Praxis anzutreffende Missverständnisse zusammengetragen. Wir haben diese der Reihe nach betrachtet und mit Erfahrungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer abgeglichen.

Zehn Missverständnisse

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#78 – Das Kanban Maturity Model. Was ist das eigentlich?

Zur Beurteilung der Reife eines Unternehmen – gesehen durch die Kanban Linse – gab es bisher vor allem die unterschiedlichen Varianten der „Depth of Kanban“, also der Kanban-Tiefe. Für Unternehmen, die Veränderung im größeren Rahmen betreiben, sind diese Varianten aber oft nicht angemessen und weder autoritiv noch objektiv genug.

Das aus verschiedenen Reifegrad-Modellen abgeleitete „Kanban Maturity Model“ (KMM) adressiert dieses Thema mit einem standardisierten Modell und einer unabhängigen Bewertung.

Anhand der aktuellen „Community-Beta“ des Modells haben wir uns am Aschermittwoch damit beschäftigt, wie das KMM aussieht, wo es sich von CMM(i) oder dem Weinbergschen Reifegradmodell unterscheidet und welche Auswirkungen es auf den Kanban-Markt haben könnte.

KMM

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#77 Flowlab: Kanban professionell simulieren

Mit Flowlab gibt es eine effektive Alternative zu getKanban, um Theorie und Praxis von Kanban vermitteln.

Am 10.01. hat Patrick Steyaert, der Flowlab mit entwickelt hat, uns gezeigt, wie es funktioniert.

Flowlab
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