Treffen vom 09. November 2011

Sieben Teilnehmer waren dabei.

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Erfahrungsbericht: Kanban-Einführung
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Wir haben gehört, dass die Mechanik von Kanban eher einfach, eine Nachhaltigkeit aber eher schwer zu etablieren ist. Die menschliche Natur hat einen großen Einfluss, alte Gewohnheiten sind schwer abzulegen. Die Begleitung einer Kanban-Einführung über einen langen Zeitraum hinweg ist daher wichtig und die Notwendigkeit für eine Art Kanban-Master mit entsprechenden Kenntnissen und Befugnissen besteht. Es kann nötig sein, sowohl einzelne Methoden mit einem angehenden Kanban-Team zu trainieren als auch das gesamte Team zu coachen. Die (möglichst einfache) Visualisierung der Wertschöpfungskette und des Work In Progress (WIP) ist dabei ein wichtiger Bestandteil, weil sie zusammen mit einer WIP-Limitierung Engpässe sehr schnell offen legt.

Feedback:
Der Erfahrungsbericht war sehr interessant und direkt nützlich, weil Nachfrage bestand – andere Teilnehmer sind derzeit an einer Kanban-Einführung beteiligt.

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Fragenkatalog
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Wir haben nach Antworten auf die folgenden Fragen gesucht:
1. Wie konstruieren wir die Society weiter?
2. Woran erkennt man die Society?
3. Wie bleibt die Society stabil?
4. Wie interagiert die Society mit ihrer Umgebung?

Angestrebt wird eine gemeinschaftliche Organisation, in der jede/r Themen einbringen und über den Wunsch nach Themen abstimmen kann. Stabilität entsteht unter anderem durch interessante Themen und eine ausreichende Größe der Society.
Der Scope der Society ist noch nicht klar: Beschäftigen wir uns mit Kanban, Lean, Change Management, Agile, System Thinking? Wie halten wir den Fokus, wenn wir ihn einmal gefunden haben? Beschäftigen wir uns ausschließlich mit einem zentralen Thema oder auch bewusst mit Themen am Rande? Hilfreich könnte die Formulierung eines gemeinsamen Ziels sein, vielleicht auch ein gemeinsames Projekt oder Event.
An Grouply als geeigneter Plattform bestehen Zweifel, ein Wechsel von Grouply auf Trello wird ausprobiert. Themen für das Dezembertreffen werden dort eingepflegt und ausgewählt. Die nötigen Spielregeln werden in einem gesonderten Beitrag erläutert.
Es wäre übrigens interessant, den Wert unserer Treffen zu messen.

Feedback:
Der Fragenkatalog wird uns im Sinne einer kontinuierlichen Verbesserung vermutlich weiter beschäftigen. Gründe für den noch unklaren Scope können verschiedene Vorkenntnisse, verschiedene Erwartungen und auch einfach von Treffen zu Treffen verschiedene Teilnehmer sein.

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III Feedback
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Teilnehmer, die zum ersten Mal dabei waren, haben uns Feedback über ihren Eindruck gegeben. Es gab – heute – einen hohen Anteil von Teilnehmern, die sich größtenteils in einer Projektmanagement-Rolle bewegen. Vermisst wurden Teilnehmer, die Kanban in anderen Rollen in ihrem Arbeitsalltag erleben. Die Erwartung einer Art Selbsthilfegruppe hat sich daher nur teilweise erfüllt. Interessant wären nicht nur das Konstrukt Kanban insgesamt, sondern auch Erfahrungsberichte über einzelne Zutaten für den konkreten Alltag. Beispiel: Auf welche Schwierigkeiten bin ich bei der Moderation einer Retrospektive gestoßen? Wie habe ich sie gelöst?
Insgesamt war der Mut zu Themen außerhalb von Kanban nicht klar erkennbar, hier spielte auch der noch unklare Scope mit hinein.

Soweit die Zusammenfassung unseres Novembertreffens.
Bitte ergänzt und kommentiert, wo es euch nötig erscheint.

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Über Matthias Bohlen

Expert for effective software product development, coaching teams to get software out the door without going nuts. Kanban expert. Founder of justaskusers.com.
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